Simple Blumenkohlsuppe

05 Januar 2017

Dieses Süppchen braucht nicht viele Zutaten und ist schnell zubereitet. Die perfekten Voraussetzungen für eine Mahlzeit zwischen Tür und Angel, wenn der Junior gerade von der Schule kommt und wir bald schon wieder aus dem Haus müssen.
Sie ist im Geschmack sehr angenehm und fand bei meinem Sohnemann großen Anklang.










In einem ausreichend großen Topf 1 TL Raps- oder Sonnenblumenöl erwärmen und die Gewürze zugeben. Den Blumenkohl putzen (alternativ gehen auch 600g Tiefkühlware), in Röschen teilen und in den Topf geben, sobald die Gewürze zu duften beginnen. Kurz anrösten und mit 200ml Wasser ablöschen.
Gut 15 Minuten köcheln lassen, bis der Blumenkohl gar ist. In dieser Zeit die Mandelblättchen rösten und die Kräuter schneiden.
Die Hafer Cuisine zur Hälfte angießen und den Topf vom Herd nehmen. Vorsichtig pürieren und den Rest der Hafer Cuisine zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Sollte es zu dickflüssig sein, kann man nach belieben noch etwas Wasser zugeben.
Den Topf wieder auf den Herd stellen und das Süppchen erneut aufkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und in Suppentellern anrichten.
Mit Frühlingszwiebeln oder anderen Kräutern, gerösteten Mandelblättchen und schwarzem Sesam bestreut servieren.
Dazu passen frisches Weißbrot oder ein leichter Salat.

Lasst es euch schmecken! :)



"10 Dinge, auf die man getrost pfeifen kann!" oder: Die Realität sieht oft anders aus.

01 Januar 2017

Wer kennt sie nicht, diese "10 Dinge/ 5 Dinge/ xx Dinge"-Listen. Mit Clickbait Überschriften locken sie zu allen möglichen Dingen und wollen einem Helfen das Leben besser, gesünder, ordentlicher und ereignisreicher zu gestalten.
Auf Pinterest wird man durch Buzzfeed richtig damit bombardiert. Besonders zum Jahreswechsel, weil man vielleicht den ein oder anderen mit Vorsätzen für das neue Jahr locken könnte.
Aber sind diese Ideen wirklich für jeden praxistauglich?

Bei unserer Rumpelkammer von Arbeitszimmer war eine Umstrukturierung dringend nötig.


Hier ein Beispiel ☞ für ein tolles Büro zu Hause
In der Praxis für uns?
  • #3 "Du kannst auch Deinen alten Bürostuhl entsorgen und ihn mit einem bequemen, mächtigen Sessel ersetzen.", würde mir mein Rücken auf Dauer ganz schön übel nehmen. Außerdem fehlt der nötige Platz.
  • #5 "Schöne Regale und geräumige Kisten bieten Platz für all Deine Sachen – und lassen Dein Homeoffice sofort aufgeräumter wirken.", geht bei uns nicht. Wir haben Dachschrägen im Arbeitszimmer. Die geraden Wände bestehen zum Großteil aus einer Gipskartonverkleidung, die vor eine gefließte Wand gebaut wurde. Da kann man höchstens 3cm bohren und weiß nicht, ob man vielleicht ein Kabel trifft.
  • #8 "Auf einem langen, leeren Schreibtisch hast Du viel Platz, um Dich auszubreiten oder gemeinsam mit Freunden zu arbeiten.", ich verweise erneut auf die Dachschrägen...
  • #9 "Mit einem großen Kunstwerk über Deinem Schreibtisch kannst Du Deinen Arbeitsplatz direkt majestätisch wirken lassen.", welches ich wegen der Gipskartonwand und dem unzureichenden Raum dahinter nicht sicher anbringen könnte.
  • #17 "Mit ein paar schlichten Gegenständen kannst Du einen einfachen Schreibtisch zum Schmuckstück werden lassen.", das zelebriert mein Mann hin und wieder mit leeren Bierflaschen und Kaffeebechern, deren Inhalt er beim Arbeiten vertilgt. Aber Deko gehört für mich nicht wirklich an einen Arbeitsplatz.

Die einzige Wand aus Beton ist schon komplett mit Regalen bestückt und noch immer fehlt Stauraum. Bis auf die Idee mit mehr Farbakzenten ist diese Liste für unser Arbeitszimmer völlig untauglich. 
Diese Listen gehen weiter mit Lebensmitteln, die man unbedingt für eine gesündere Ernährung oder Gewichtsverlust konsumieren sollte, was ich allergiebedingt oft nicht könnte.
Aufräumtipps beinhalten oft Aspekte, die auf unsere Wohnung überhaupt nicht zutreffen oder mit unserem Alltag nicht vereinbar sind.
Trotzdem wollen die anderen genau wissen, was uns zu unserem Glück fehlt und was wir dafür tun müssen.

Deswegen habe ich jetzt  mal eine persönliche Liste geschrieben, die für mich gilt und von der ihr euch gerne etwas für euch passendes als Anregung herauspicken dürft:

  • #1 Weg mit unendlich vielen To-Do-Listen! Eine "Was ich heute/bisher geschafft habe"-Liste ist weitaus motivierender, da man auf ihr wirklich alles vermerken kann. Essen kochen, abwaschen, Zeit mit der Familie verbringen, Haustierpflege und andere Dinge, die als alltäglich gelten und oft nicht als wichtige Aufgaben gesehen werden.
  • #2 Keine Vergleiche! Ich stecke in meinen Schuhen und gehe meinen Weg und niemand sonst. Wozu also denken: "Aber die schaffen das doch auch!". Man sieht nie das komplette Bild und weiß nicht wie der Alltag 24/7 bei anderen Menschen aussieht. Diese haben genauso Probleme und ihre Unzulänglichkeiten.
  • #3 Neid kann ein guter Antrieb sein. Die Rede ist von Neid, nicht von Missgunst. Dabei aber immer vor Augen halten, wie es bei einem selbst am Ende aussehen soll und nicht wie es bei anderen aussieht. Denn es muss ins eigene Leben und in den eigenen Rahmen passen.
  • #4 Jeder trägt sein Päckchen. Ich bin zwar die Mutter meines Kindes, aber nicht die Mutter meines Mannes. Partner ja. Hotel Mama? Nix da! Genauso kann und soll mein Sohn Aufgaben im Haushalt übernehmen, die seinem Alter entsprechen. Das fördert die Eigenverantwortung und die Selbstständigkeit. Noch dazu kann er sich damit sein Taschengeld verdienen.
  • #5 Kein Bock darf auch mal sein. Ich bin keine Maschine, ich kann nicht permanent funktionieren. Mir ist nicht jeden Tag zum Lachen zumute. Es darf etwas liegenbleiben. Lieber etwas nicht erledigen, als sich halbherzig damit rumquälen und dann mit dem Ergebnis unzufrieden sein.
  • #6 Nein. Muss ich das erklären? Ein Nein hin und wieder ist sehr gesund. Man könnte ja dies und das machen, aber wenn man eh schon bis zum Hals in Aufgaben steckt - dann will man nicht und sollte auch nicht! Ich will nicht! Sagt es! NEIN! Ich will nicht, dass mein Sohn sich nur mit Schokolade und Chips vollstopft und mit Videospielen zuballert. Weil ich das nicht will! Nein! Ein Nein kann Stress bedeuten, aber das Endresultat kommt einem persönlich zugute. Man kann es auch prima singen. Vor allem, wenn der eigene Sohnemann am Toben ist und das Nein nicht wahrhaben will. Die Melodie ist dabei egal.
  • #7 Was hat das mit mir zu tun? Ich versuche mich (viel zu oft) in andere Personen hineinzuversetzen, um ihre Situation besser zu verstehen. Das führt zu Toleranz, Verständnis, Akzeptanz... und zu überreizten Nerven. Andere nehmen mein offenes Ohr gerne als Option mich komplett mit ihren Problemen zuzuballern. Ich habe ja kein eigenes Leben. Noch schöner ist es dann, wenn sie um Rat bitten und diesen NIE beherzigen. Oder Rat wollen, den man wegen mangelnder Erfahrung überhaupt nicht geben kann. Durch meine Ausbildung als Shiatsupraktikerin angeregt, versuche ich immer mehr bei mir zu bleiben und den Problemen von Freunden und Familie mit Professionalität zu begegnen. Es ist nicht schön, wenn Menschen nur noch ihre schlechte Emotionen mit einem teilen, nicht aber all die schönen und erfreulichen. Das ist ungesund und gemein.
  • #8 Wenn ich Lust auf Schokolade habe, habe ich Lust auf Schokolade. Soulfood wird viel zu selten gefeiert. Solange man nicht ungesund übergewichtig ist (ich schreibe extra nicht nur übergewichtig, sondern ungesund übergewichtig), sollte man sich auch was gönnen. Unser Alltag ist oft hart, wir werden mit falschen Idealen an allen Ecken und Enden belagert. Meine Eltern sind beide keine Spargeltarzane gewesen, sie hatten immer gut was auf den Rippen und deswegen bin ich dementsprechend veranlagt. Stört mich persönlich nicht, dass ich eher wie Marilyn Monroe aussehe als wie Jack Skellington.
  • #9 An erster Stelle muss immer ich stehen. Wie soll es sonst anders funktionieren? Wenn ich mich nicht um mich kümmere, wer dann? Immerhin bin ich rund um die Uhr mit mir zusammen und habe somit die nötige Zeit und Einsicht, um ganz genau herauszufinden, was ich brauche, was mir fehlt, was ich will und was mir gut tut. An manchen Tagen belohne ich mich nicht mit Dingen, sondern schenke sie mir. Nicht: "Das habe ich mir verdient.", sondern: "Das bin ich mir wert!". Ich muss nichts leisten, um für mich etwas wert zu sein.
  • #10 Atmen. Tief ein und aus. Ganz wichtig. Nie vergessen. Dabei gerne auch mal blödsinnige Geräusche machen.

Meine Denkweise wurde sehr von ☞ Gretchen Rubins Buch "The Happiness Project" geprägt. Was würde auf eurer persönlichen Liste stehen, die euch das Leben bereichern soll? Was haltet ihr allgemein von solchen Listen? Sinnvoll oder Zeitverschwendung? Lasst es mich doch bitte in den Kommentaren wissen. :)

Das Ende ist nah!

29 Dezember 2016

Puh, war das ein Jahr. Lieber vergraben, bis es endlich zu Ende ist.
2016 kann mich getrost an den Füßen lecken. Viel zu viele prominente Todesfälle, die einem sehr nahe gingen. Zu viele schlechte Nachrichten und zu wenig positive, die diese aufwiegen könnten.
Ich hatte viel zu wenig Zeit für meine Freunde und andere soziale Kontakte. Auch kreativ blieb vieles auf der Strecke.
Die Zeit seit meinem letzten Posting war vollgestopft mit Stress, Verpflichtungen, Terminen und Chaos.
Dennoch kann ich nicht sagen, dass ich in diesem Jahr nichts erreicht hätte. Ich kann nur nicht viel davon zeigen, weil mein Handy mit Defekt im September eingeschickt wurde und ich es bis heute nicht wiederbekommen habe. Danke Vodafone...
Mein derzeitiges Ersatzhandy hat eine lausige Kamera (unsere große Olympus mag ich nicht immer rumschleppen), trotzdem habe ich hier und da ein paar Fotos gemacht, um wenigstens ein paar Dinge festhalten zu können.


Den ersten Advent verbrachte in in Münster bei einem Shiatsu Kurs. Eine der Teilnehmerinnen hat netterweise für alle eine Kleinigkeit mitgebracht.

Die Fahrten mit dem Flixbus waren überraschend angenehm. Dazu noch günstig, pünktlich und mit gratis W-lan. Da kann sich die Deutsche Bahn noch einige Scheibchen von abschneiden.








Bei dem schönen Wetter Anfang Dezember waren wir gerne unterwegs. Im Klostergarten und auf dem Weihnachtsmarkt. Dort war es nur zu dicht gedrängt für Fotos. Beim Adventsmarkt im Klostermuseum durften leider keine Fotos gemacht werden, dabei war der so schön!


Unser Adventskalender musste dieses Jahr wieder hoch hinaus, damit unsere Minimiez sich nicht an den Päckchen vergeht oder die Dicke das Geschenkband frisst. Unsere Kamera wollte das Chaos rundherum kaschieren und hat beim Abdrücken nicht scharf gestellt. *grins*



Auch dieses Jahr gab es wieder für jeden acht Kleinigkeiten im täglichen Wechsel, die wir gemeinsam heimlich besorgt und verpackt haben. Dem Sohnemann machte es überhaupt nichts aus, dass er nicht jeden Tag etwas bekam, wie es bei anderen Kindern der Fall war. Im Gegenteil, die Vorfreude wuchs mit jedem Tag, an dem ein anderer etwas bekam. Besonders hat er sich über einen Gutschein gefreut, den er bei mir einlösen kann, damit ich ein Mal sein Zimmer aufräume.





Weihnachten verbrachten wir bei meiner Schwiegermama, der Junior leider mit Magen-Darm-Grippe. Ergänzend zu den Medikamenten fand ich im nächstgelegenen Reformhaus noch diese Schätze.
Die Cupper Tees findet man bei uns eher selten, deswegen ging ein Teil meines Weihnachtsgeldes dafür drauf. Die Sonnentor Mischung habe ich auch schon eine Weile nicht mehr gesehen, deswegen musste sie mit. Die Tees helfen wirklich hervorragend bei den üblichen Wehwehchen. Sehr empfehlenswert!

In Kürze fahren wir meine Mutter besuchen und feiern gemeinsam Silvester. Die Ruhe dort tut mir immer gut. Kein Internet, kein Stress, viel Wald und Wiese und frische Luft.

Wir wünschen Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr, schöne Restferien und nur das Beste für 2017!

Oktoberrückblick und Novemberaussicht

02 November 2016

Der Monat rauschte nur so an mir vorbei. So vieles war geplant, so vieles ging in die Hose.
Aber alles in allem war der Oktober recht angenehm. Ich kam mal wieder dazu, einiges in Angriff zu nehmen. Zum Beispiel Regalböden für einen Küchenschrank zurechtzusägen, Bücher fertig lesen, meine UfOs (gehäkelt und gestrickt) sortieren und weiterführen, gesünder zu kochen und meinen Kleiderschrank auszumisten.
Der Inktober ging leider unter. Einige Bilder habe ich zwar fertig, jedoch wollte ich sie in chronologischer Reihenfolge veröffentlichen. Da klaffen derzeit noch Löcher. Bei Gelegenheit werde ich die Bilder nachholen und dann vollständig zeigen.

Der November ist bereits vollgepackt mit Terminen. Ich werde wieder zwei Wochenenden in Münster verbringen und einiges für meine Ausbildung auffrischen. Wir bekommen Besuch, auf den ich mich jetzt schon sehr freue. Beim Sohnemann stehen einige Veranstaltungen an (Kurse vom Förderverein, Klassenfest...), es wird wieder einen Abend in Frankfurt mit unserer Aomori-Gruppe in der Izakaya (authentische japanische Kneipe) geben, bei der wir wieder viel zu viel trinken und noch viel mehr essen werden.

Bei dem vollgepackten Kalender, fand ich es heute sehr erfrischend über diese Journal-Idee zu stolpern:


☞ Hier gefunden
Wenn mir schon so viel im Kopf herum schwirrt, tut es mal ganz gut, sich wieder auf Kleinigkeiten und vor allem Dankbarkeit zu besinnen.

#1 ist für mich definitiv die derzeitige Luft. Herbstluft ist einfach etwas wunderbares, so frisch und frostig, voller Laub, Erde und nebligem Dunst.
Bei #2 kann ich eindeutig sagen: Alles an Haushaltsgeräten, was uns den Alltag erleichtert. Waschmaschine, Geschirrspüler, Trockner, Staubsauger, Kaffeemaschine! Ohne wäre alles um einiges aufwendiger und ich hätte so gut wie keine Freizeit oder Ruhe.

Die weiteren Punkte werde ich auf ☞ meiner Facebookseite täglich abhaken.

Unser Internet macht immer noch Zicken, deswegen bitte ich um Nachsicht, falls man eine Weile nichts neues von mir hört. 
Ich wünsche euch einen wundervoll bunten November voll von Sonnenschein und blauem Himmel!